DENK-ANSTOß

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wenn wir so darüber nachdenken war eigentlich alles wie die Jahre davor? Oder? Vielleicht nicht alles – aber doch das meiste ;o)

Kennt Sie das? Und dann dieser unweigerliche drang in einem zu DENKEN – im nächsten Jahr mach ich es anders…

  1. Was soll denn anders werden?
  2. Warum soll es anders werden?
  3. Wie soll das gehen – ANDERS?

Das sind die Fragen die möglicherweise sofort in Ihrem Kopf „aufpoppen“! Helfen einem diese Fragen denn wirklich – auf was werden Ihre Gedanken unter Umständen gelenkt?

  1. Was soll anders werden?  –  Ich möchte mehr Sport machen (der Klassiger ;o)…
  2. Warum soll es anders werden?  –  Ich möchte eine tolle Figur/gesünder Leben…
  3. Wie soll das gehen – ANDERS?  –  ???  

Mit der dritten Frage beginnt das Dilemma, denn da meldet sich unser kleiner innerer Troll….

– Wie bitte soll ich mehr Sport in meinem Alltag einbauen – ich komme doch schon so nicht um die Runden…

– noch ein Beitrag in einem Fitnessstudio, den ich dann nach einem halben Jahr wieder kündige (wenn ich dran denke…)

– und jetzt mal ehrlich… für was und wen soll ich mich denn quälen?

Kommt Ihnen das bekannt vor? Kennen Sie diese Fragen und die dazugehörigen Antworten?

Ich kenne sie – nur zu gut!

Der Hintergrund ist, dass Menschen dazu neigen, schöne Dinge schnell abzuhaken und schrecklichen Ereignissen lange nachzuhängen. In diesem Fall den nicht erreichten Zielen. Das hat negative Auswirkungen auf unser Leben. Erstens sinkt das Lebensgefühl und darunter leiden wiederum die Gesundheit. Zweitens fokussieren wir uns auf den Mangel, anstatt über unsere Möglichkeiten nachzudenken. Um eine Aufwärtsspirale auszulösen, müssen wir uns bewusste darüber werden, was uns gut tut und auf welchen Wegen uns Erfolge gelingen.

Das war auch der Grund weswegen ich eine andere Strategie für mich entwickelt habe!

Stellen Sie sich einmal vor, wie sich folgende Fragen anfühlen….

  1. Was hat mich glücklich gemacht?
  2. Warum hat es mich glücklich gemacht?
  3. Was habe ich getan, um mich in dem Moment glücklich zu fühlen?

Bei diesen Fragen kommen als erstes Gefühle hoch – Bilder die vor dem inneren Auge „aufpoppen“

Bei mir kommen die Antworten oft genauso schnell, zum Beispiel im Bereich Business:

  1. Was hat mich glücklich gemacht?  –  Eine Klientin hat sich bei mir gemeldet und hat mir erzählt wie positiv sich Ihr Team entwickelt hatte.
  2. Warum hat es mich glücklich gemacht?  –  Das ist der Grund weswegen ich mich Selbständige gemacht habe – um direkt zu wirken!
  3. Was habe ich getan, um mich in dem Moment glücklich zu fühlen?  –  Ich hatte mich sehr gut für die Seminartage vorbereitet, was mir sehr viel Sicherheit gegeben hat. Dann konnte ich mich auf die jeweiligen Teilnehmer einlassen und machte mir keinen Kopf über den Inhalt des Seminares.

„Was fange ich nun damit an“ werden Sie sich vielleicht fragen…

Mit dieser Arte der Fragestellung beschäftigen sich Ihre Gedanken mit positiven Gefühlen, positiven Erinnerungen und mit Erfolgen die Sie damit verbinden.  

Mit der Beantwortung der dritten Frage haben Sie eine Strategie und nun habe Sie die Möglichkeit dies auf andere Bereiche auszudehnen.  

Erst jetzt stellen Sie sich die Fragen…

  1. Was hat mich nicht glücklich gemacht?
  2. Warum hat es mich nicht glücklich gemacht?
  3. Was habe ich getan, um mich nicht glücklich zu fühlen?

Um so öfter Sie sich diese Fragen stellen, umso leichter werden Sie die Möglichkeiten daraus erkennen.

Machen Sie es schriftlich – dann könne Sie immer wieder darauf zurückgreifen und über das Jahr hinweg das eine oder andere Thema nochmals in die Fragerunde werfen.

Von mal zu mal wird es sich für Sie immer leichte anfühlen und die Änderungen kommen von ganz allein :o)